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Behandlung der Parodontitis

Wie jeder Behandlung geht auch dieser eine gründliche Erstuntersuchung voraus, wobei der Patient über seine Mundhygiene, Essgewohnheiten, eventuelles Rauchen, Alkoholkonsum und frühere bzw. jetzige Krankheiten berichtet. Dann wird eine Panorama-Röntgenaufnahme aller Zähne erstellt. Der nächste Schritt ist eine Munduntersuchung.

Woraus besteht die Muduntersuchung?

  • die Farbe, Form, Verlauf und Blutung des Zahnfleisches werden untersucht;
  • die Plaque-Mengen werden festgestellt;
  • die Tiefe der Zahnfleischtaschen wird gemessen;
  • die eventuelle Lockerung der Zähne wird festgestellt.

Auf Grund dieser Untersuchungen kann man die Zähne des Patienten in 3 Kategorien einteilen:

  • Zähne, die als sicher angesehen werden können
  • Zähne, die mit Hilfe der Behandlung erhalten werden können
  • Zähne, die Sie sicher verlieren werden.

Anschließend wird ein Behandlungsplan erstellt, der einerseits die notwendigen parodontologischen Eingriffe, andererseits die Entwürfe der protetischen und implantologischen Versorgungen enthält. Während der Heilung der parodontologischen Operationen muss der Patient seinen Arzt mehmals aufsuchen. Ohne Kontrolle der perfekten Mundhygiene kann der Erfolg nicht garantiert werden. Gerade deshalb ist die aktive Mitarbeit des Patienten unentbehrlich. Er sollte jährliche Kontrolluntersuchungen wahrnehmen, bis er dreimal nacheinander keine Beschwerden hat.