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Oberflächliche Sedierung

Oberflächliche Sedierung (Sedierung mit Lachgas /Stickoxidul (N2O) oder inhalative Sedierung)
Die Sedierung mit Lachgas wird unter Mitwirkung einer Narkoseärztin in erster Linie zur Angstbewältigung angewendet. Bei entsprechender Dosierung lassen sich Komplikationen zur Gänze vermeiden. Für viele Menschen ist die Zahnbehandlung eine Stresssituation. Mit Hilfe der Lachgasbehandlung gerät der Patient in einen gelösten und entspannten Zustand.

Wissenswertes vor der Behandlung

  • Etwa vier Stunden vor Beginn der Lachgassedierung dürfen Sie keine Nahrungsmittel zu sich nehmen und nicht rauchen. Sie dürfen nur Wasser oder Fruchtsaft in kleiner Menge trinken.
  • Über Ihre Krankheiten, Ihre regelmäßig eingenommenen Medikamente sowie früheren Krankenhausaufenthalte sollten Sie uns ausführlich berichten.
  • Bringen Sie Ihre früheren Befunde und Schlussberichte mit.
  • Informieren Sie uns unbedingt von Ihren akuten Krankheiten, da Menschen, die Schnupfen oder Fieber haben, können auf diese Weise nicht behandelt werden.
  • Findet die Narkoseärztin alles in Ordnung, gibt es kein Hindernis für die Behandlung.
  • Für schwangere Patientinnen, bei Epilepsie sowie bei Kindern unter 3 Jahren kann diese Therapieform nicht angewendet werden.

Zahnbehandlung unter Lachgas

  • Vor dem Eingriff atmet der Patient 2 Minuten lang 100% Sauerstoff ein.
  • Dann wird dem Patienten Lachgas verabreicht, bis er einen Zustand der Leichtigkeit und Entspannung erreicht.
  • Bei gleichbleibender Dosierung kann die zahnmedizinische Behandlung durchgeführt werden.
  • Am Ende des Eingriffs atmet der Patient noch 3-5 Minuten lang reinen Sauerstoff ein. Während der Lachgas-Anwendung dokumentiert die Kollegin den Ablauf der Behandlung und den Zustand des Patienten. (Die Sedierung wird protokolliert.)